Als ich vor vielen Jahren anfing, mich mit ätherischen Ölen zu befassen, machte ich so einige Fehler. Damals gab es noch kein Internet und auch nur wenige Bücher. Aromatherapie war was komisches, was für Hippies und spinnerte Esoteriker. Aber die Zeiten haben sich geändert und heute kannst du die Öle und ihre wunderbare Wirkung genießen.

Ich möchte dir von einigen meiner Fehler erzählen, damit du gleich von Anfang an das Beste für dich aus den Ölen herausholen kannst.

1. Falsche Öle

Achte beim Kauf der Öle darauf, dass es sich um naturreine Öle handelt. In den Läden gibt es unglaublich viel Schund und gerade weil die ätherischen Öle inzwischen so beliebt sind, wollen viele das schnelle Geld machen und verkaufen minderwertige Ware.

Wenn du etwas von synthetisch oder naturidentisch liest, dann Finger weg, wenn du die Öle für Wohlbefinden und Entspannung verwenden willst. Du weißt nur eines mit Sicherheit: Diese Öle haben kein Quentchen Natur oder Pflanzenessenz in sich. Im besten Fall merkst du keine Wirkung, vielleicht ein wenig Kopfschmerzen, Kratzen im Hals oder Schwindel. Das kennst du vielleicht auch von Duftkerzen.

Die einzige Ausnahme, die ich (noch) von dieser Regel mache ist, wenn ich kosmetische Öle für meine Seifen verwende. Weil diese Öle für Kosmetik zugelassen sind, unterliegen sie strengen Anforderungen und du kannst davon ausgehen, dass sie in der Regel keine Allergien auslösen. Dennoch würde ich sie nie direkt auf die Haut auftragen oder verdampfen, denn ich weiß, dass es künstliche Produkte sind und ich habe keine Ahnung, was sie bewirken, wenn sie über den Atem in meinen Körper und in mein limbisches System gelangen.

Naturreine Öle versiede ich nicht, denn die Temperaturen bei der Verseifung würden die Öle zerstören.

2. Öle direkt ins Wasser

Wenn du dich entspannen willst und dir ein Bad einlässt, dann wäre es doch schön, wenn du den entspannenden Effekt mit deinem Lieblingsduft verstärken könntest, stimmt´s?

Mach bitte nicht den Fehler, das Öl direkt ins Wasser zu geben. Öl und Wasser verbinden sich kaum und das Öl schwimmt auf der Oberfläche. Besser ist es, einen Emulgator zu verwenden, der Öl und Wasser verbindet. Einen solchen Emulgator bekommst du in jedem Supermarkt, nämlich Milch oder Sahne.

Gib einfach ein paar Tropfen Öl in die Milch oder in die Sahne, vielleicht noch einen Löffel Honig dazu und ab damit ins Badewasser. Es duftet einfach herrlich und die Haut wird unglaublich weich. Das Eincremen kannst du dir danach sparen.

3. Aromalampen

In Aromalampen kann das Wasser zu heiß werden, wenn zu wenig Wasser im Behälter ist. Die hohen Temperaturen schaden den naturreinen Ölen. Sie entfalten dann nicht ihre volle Wirksamkeit und das ist schade. Du müsstest also regelmäßig Wasser nachfüllen, aber wer macht das schon? Ich habe es zumindest nicht gemacht und der Effekt war heißes Wasser, eingedampftes und eingebranntes Öl, das kaum zu entfernen war und ein komischer, leicht verbrannter Geruch.

Besser ist es einen Diffuser zu verwenden. Den kannst du eine Weile laufen lassen und hast immer eine gleichbleibende Temperatur und Qualität.

 

4. keine/schlechte Trägeröle verwenden

Trägeröle sind pflanzliche Öle, mit denen du ätherische Öle vermischen kannst. Das kann Kokosöl sein, Mandelkernöl, Pfirsichkernöl oder Jojobaöl. Achte beim Kauf auf Bioqualität, denn du willst ja die kostbaren ätherischen Öle nicht mit minderwertigem Öl entwerten.

Trägeröl benutzt du immer dann, wenn du das ätherische Öl auf der Haut verteilen willst oder es als Massageöl verwenden möchtest.

Manche Öle wie Eukalyptus können die Haut reizen, wenn es direkt aufgetragen wird, denn es ist dann hoch konzentriert. Gerade bei Babys solltest du dich sich genauestens informieren, welche Öle du verwenden kannst und welche du meiden solltest.

Gute Trägeröle haben auch hautpflegende Eigenschaften und verstärken so den wohltuenden Effekt der ätherischen Öle.

5. Ungenügende Information

Nur weil die naturreinen Öle aus Pflanzen stammen, heißt es nicht, dass sie keine Nebenwirkungen haben oder völlig harmlos sind.

Zitrusöle wie Zitrone, Orange und Bergamotte machen die Haut lichtempflindlich. Wenn du diese Öle auf die Haut aufträgst, dann solltest du 48 Stunden danach die Sonne meiden, denn sonst kann es zu Pigmentflecken kommen.

Eucalyptus Globulus ist für Babys und Kinder bis 6 Jahren zu heftig.

Einige Öle wie Anis, Salbei, Karottensamen, Oregano oder Myrrhe sollten nicht in der Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewendet werden.

Wenn du unsicher bist, dann halte bitte in jedem Fall Rücksprache mit deinem Arzt.

Qualitativ hochwertige Öle kannst du hier bestellen und in dem Starter-Kit ist auch ein Diffuser dabei. Dann kannst du wirklich den Unterschied erleben und erschnuppern.
Wenn du zum Bestellen Fragen hast, dann findest du hier Infos oder mache einen kostenlosen Termin mit mir aus. Dann können wir direkt miteinander sprechen und ich beantworte dir gern deine Fragen.

Welche Fehler hast du gemacht, als du mit ätherischen Ölen angefangen hast? Teile deine Erfahrung als Kommentar

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