Patchouli – Gruss aus der Hippiezeit

Ich muss ehrlich zugeben, als ich begonnen habe, mich näher mit Patchouli zu beschäftigen, war ich etwas skeptisch. Ich kannte es noch aus meiner Jugend und da war es einfach nur ein schweres und penetrantes Öl, das ich nicht besonders mochte.

Irgendwann lief es mir wieder über den Weg, aber erst nur theoretisch, als ich mich mehr mit Spiritualität beschäftigt habe. Ich hatte immer noch diesen schweren, irgendwie unangenehmen Duft in der Nase.

Immerhin fing ich an, Patchouli in meinen Räucherungen zu verwenden, denn du bekommst die geschnittenen und getrockneten Blätter. Sie riechen nur ganz dezent und waren daher für mich ein Wiedereinstieg für meine Beziehung zu Patchouli.

Als ich anfing, mit den Ölen von Young Living zu arbeiten gab ich Patchouli noch einmal eine Chance und bin positiv überrascht worden.

Ja, es hat natürlich den typischen Patchouli-Duft, aber bei weitem nicht so penetrant wie ich es in Erinnerung hatte. Mittlerweile bin ich ein Fan und möchte dir ein wenig mehr über Patchouli erzählen.

Was ist Patchouli eigentlich?

Patchouli ist ein Strauch, der in Indonesien, Sri Lanka, Taiwan, China, Malaysia, Indien und auf den Philippinen wächst.

Das Öl wird durch Wasserdampfdestillation der Blüten gewonnen.

Für einen Liter Öl braucht man bis zu 38 Kilo der Blüten und Blätter.

Manche empfinden den Duft als muffig, andere als erdig, holzig, sinnlich, stimulierend und beruhigend. In jedem Fall ist er exotisch, erinnert mich irgendwie an Indien und ist intensiv.

Wirkung auf die Haut

Patchouli ist ideal für trockene, ältere und rissige Haut.

Bei kleinen Verletzungen stimuliert es die Selbstheilungskräfte der Haut. Daher ist es auch gut für unreine Haut geeignet, wenn sich ein Pickelchen zeigt.

Bei empfindlicher Haut solltest du es mit einem Trägeröl wie Olive, Kokos oder V-6 verdünnen.

In Asien wird es auch bei Mückenstichen verwendet und vertreibt Insekten. Wenn du deinen Kleiderschrank damit beduftest, dann denke daran, dass sich der Duft wirklich lange hält. Vielleicht ist da Lavendel doch die bessere Idee.

Wirkung auf die Seele

Patchouli ist ein schwerer Duft und ein recht zähflüssiges Öl. Es war bei den Hippies sehr beliebt, wahrscheinlich auch wegen seiner aphrodisierenden Wirkung. Wenn du einen sinnlichen Abend planst, dann greife zu diesem Öl, aber verwende es sehr dezent. Patchouli ist wirklich Geschmacksache und manche mögen ihn absolut nicht.

Es wirkt entspannend, wenn du es in hoher Konzentration verwendest, anregend und sinnlich, wenn du es verdünnst.

Patchouli stärkt dich, stabilisiert und vertreibt Ängste. Es unterstützt dich dabei, mutig deinen Weg zu gehen und deine Unsicherheit zu überwinden.

Das Öl wirkt erdend und wird auch gern bei Ritualen verwendet, in denen es um Geld und materielle Dinge geht. Gib einmal einen Tropfen in den Geldbeutel und schaue, was passiert.

Es ist dem Wurzelchakra zugeordnet. Es fördert dein Urvertrauen, deine Verbindung zur materiellen Welt und verbindet dich mit der Erde.

Anwendungen

Gib einen Tropfen Patchouli in deine linke Hand (in die rechte, wenn du Linkshänder bist), verreibe ihn 3x im Uhrzeigersinn und schnuppere daran. Lass dich auf den Duft ein und tauche richtig in ihn ein.

Gib 5-8 Tropfen auf einen halben Liter Milch oder 200 ml Molke und bade darin.

Wenn du den Duft toll findest, dann gib einige wenige Tropfen auf einen Duftstein und lege ihn in deinen Schrank.

Verdünne das Öl und massiere dir damit regelmäßig die Füße. Mach dazu eine Erdungsmeditation. Mache das jeden Abend, mindestens einen Monat lang, und du wirst merken, wie sich dein Verhältnis zu dir selbst verändert. Du fühlst dich mehr verbunden mit der Erde, stabiler und in dir selbst ruhender.

Die Erdungsübung kannst du dir auch als Video anschauen.

Mische es zu gleichen Teilen mit Pfefferminze und verreibe es im Nacken. Pfefferminze kühlt und Patchouli entspannt dich.

Mische 4 Tropfen Lavendel mit 3 Tropfen Patchouli und 2 Tropfen Weihrauch, wenn du mal wieder tief und gut schlafen willst.

Wenn du etwas Materielles manifestieren willst, dann verreibe etwas Patchouliöl auf einer grünen Kerze und meditiere. Visualisiere dein Ziel, wenn du die Kerze einreibst und jedes Mal, wenn du sie anzündest.

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Bei billigen oder synthetischen Ölen sind Kopfschmerzen fast sicher. Gerade bei so einem schweren und intensiven Duft wie Patchouli solltest du keine Kompromisse machen und 100% reines ätherisches Patchouli-Öl nehmen.

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