Weihrauch, Myrrhe und Gold waren die Gaben der drei Weisen aus dem Morgenland. Nicht von ungefähr waren zwei der drei Geschenke wertvolle Harze und nicht nur, weil sie so angenehm duften, sondern weil sie auf vielen Ebenen wirken.

1. Herkunft

Weihrauch ist ein Harz, das uns vom Weihrauchbaum geschenkt wird. Er wächst vor allem auf der arabischen Halbinsel und ich konnte ihn im Jemen sehen.

Um das Harz zu gewinnen, wird die Rinde mit einem speziellen Messer leicht angeritzt. Die austretende milchige Flüssigkeit erstarrt an der Luft und wird hart. Diese Harzklümpchen werden dann vorsichtig abgelöst. Das ist eigentlich ganz ähnlich wie bei unseren Fichten und Tannen, wenn du das Harz sammelst.

Je nach Region riechen die Harze auch immer leicht unterschiedlich. Das ist ähnlich wie bei Äpfeln oder anderen Obstsorten.

Der Jemen hieß früher Arabia Felix, glückliches Arabien, denn einst war er aufgrund des Weihrauchhandels sehr reich.

Die legendäre Weihrauchstraße nahm dort ihren Anfang und er wurde in der Antike und auch noch in den späteren Jahrhunderten überall in der bekannten Welt geschätzt. Die Ägypter, Römer und Griechen räucherten ihn als Opfergabe ihren Göttern.


Nach der ägyptischen Mythologie brachte der sagenhafte Phönix den Strauch in das Land Punt, das wohl am Horn von Afrika lag. Für die Ägypter war Weihrauch die heiligste und wertvollste Gabe.

Noch heute wird in arabischen Ländern viel mit Weihrauch geräuchert. Es gibt spezielle Kleiderständer und Räuchergefäße, über die Kleider gehängt werden. Diese werden dann mit dem wunderbaren Duft quasi parfümiert.

Gottesdienste der katholischen Kirche sind ohne Weihrauch undenkbar, Kaiser und Könige wurden mit seinem Öl gesalbt.

Vielleicht hast du auch nicht ganz so angenehmen Erinnerungen an Weihrauch und denkst an duftgeschwängerte Luft, die dir den Atem raubt und dich vielleicht auch ein wenig schwummerig macht. Das kann daran liegen, dass oft in der Kirche einfach nicht 100% Weihrauch verwendet wird, sondern Mischungen, die häufig auch noch parfümiert sind.

Gute Harzqualität erkennst du daran, dass die Körner weiß und rein sind. Sie sind wenig oder gar nicht verschmutzt und es kleben keine Rindenreste daran. Reines Weihrauchharz duftet ganz zart, manchmal auch frisch und zitronig, manchmal süßlich-schwer und würzig.

Heute kommt der meiste Weihrauch aus dem Oman und Somalia. Der Jemen liegt leider aufgrund des Bürgerkriegs am Boden.

Das Harz kannst du rein oder in Mischungen wie Kyphi verräuchern, aber du kannst auch das ätherische Öl verwenden. Dieses wird aus dem Harz durch Dampfdestillation gewonnen und ist in der Anwendung deutlich unkomplizierter. Du brauchst kein Räuchergefäß und keine Räucherkohle und kannst es vielfältiger einsetzen als das reine Harz.

2. Meditation

Weihrauchöl kann dir wunderbar bei deiner täglichen Meditation unterstützen. Es öffnet deine feinstofflichen Kanäle und schafft eine Verbindung zum Universum. Es versetzt deine Seele auf eine höhere Schwingungsebene und öffnet dich für eine Kommunikation mit dem Göttlichen.

Weihrauch lenkt den Geist auf das Wesentliche. Daher ist es auch gut geeignet, wenn du mal nicht weiterweist und dich mit deiner inneren Stimme verbinden möchtest. Sie wird dir den Weg zeigen. Weihrauch unterstützt das auf unglaubliche Weise.

Nimm ein, zwei Tropfen in die Hand, aktiviere es, indem du es dreimal im Uhrzeigersinn verreibst und dann inhaliere diesen unglaublichen Duft aus deinen Händen.

Du kannst die Wirkung verstärken, indem du es auf die Fußsohlen und die Chakren aufträgst. Mindestens solltest du aber damit dein drittes Auge, den Punkt zwischen deinen Augenbrauen, dein Herz und den Scheitel, das Kronenchakra, einreiben.

3. Einschlafen

Weihrauch wirkt entspannend. Daher kannst du es auch verwenden, wenn du mal Probleme mit dem Einschlafen hast. Reibe das ätherische Weihrauchöl auf deine Fußsohlen. Da wärmt es und erdet dich.
Es erzeugt ein Gefühl der Wärme und der Schwere, so dass du schon bald wohlig ins Land der Träume gleitest.

4. Reinigung

Weihrauch hat eine reinigende Wirkung. Das betrifft sowohl den Geist als auch den Körper. Es wirkt desinfizierend und daher war es durchaus sinnvoll, wenn im Mittelalter und zu Pestzeiten viele Menschen in die Kirchen strömten, um für ein Ende zu bitten. Durch den Weihrauch wurden die Keime getötet oder zumindest dezimiert.

Von dieser reinigenden Wirkung kannst du profitieren, wenn du das morgendliche Ölziehen praktizierst. Vermische gleich nach dem Aufstehen einen Tropfen Weihrauchöl mit Kokosöl, Sonnenblumenöl, Olivenöl oder einem anderen Öl. Ziehe dann das Öl einige Minuten lang intensiv durch die Zähne und den Mundraum.

Die reinigende Wirkung dieser Prozedur wird durch das Weihrauchöl noch deutlich gesteigert. Denke aber daran, das Öl nicht in den Abfluss zu entsorgen. Gerade Kokosöl kann wieder fest werden und den Abfluss verstopfen.

Heute wird Weihrauch eher zur geistigen und spirituellen Reinigung verwendet. Wenn du Weihrauch räucherst oder das ätherische Öl im Diffuser verteilst, reinigt es die Atmosphäre und klärt sie. Die Luft ist dann wie frisch gewaschen und negative Energie, z.B. nach einem Streit, wird geklärt.

Du kannst auch einige Tropfen Weihrauch in deinen Händen verreiben und über deinen energetischen Körper, deine Aura fahren. Stelle dir dabei vor, wie deine Aura in den schönsten Farben dort zu leuchten beginnt, wo du mit deinen duftenden Händen darüberfährst. Schaue dir dazu auch das Video an. Da verwende ich zwar Pfefferminze, aber du kannst es im Grunde mit jedem Öl machen.

5. Hautpflege

Das ätherische Weihrauchöl ist wunderbar geeignet, um es in deine Creme zu rühren. Es entspannt die Haut und ist daher prima bei kleineren Fältchen geeignet. Du kannst damit auch Narben gut behandeln, damit sie schneller verschwinden und nicht mehr so sichtbar sind.

6. Bei Insektenstichen

Wenn dich mal wieder eine Mücke gestochen hat, dann lindert ätherisches Weihrauchöl den Juckreiz und entspannt die Haut.

7. Badezusatz

Irgendwann einmal hatte ich einen gekauften Badezusatz Weihrauch-Orange.

Ich weiß gar nicht mehr, von welcher Firma das war. Fakt ist, es gibt es nicht mehr und ich war wirklich traurig. Aber dann habe ich die ätherischen Öle von Young Living und das Weihrauchöl entdeckt. Seitdem mische ich mir selbst meinen Badezusatz und das ist ganz einfach.

Du brauchst nur einen Becher Sahne oder Milch. Dann gibst du ätherisches 4-5 Tropfen Weihrauchöl dazu. Wenn du magst, dann kannst du auch ätherisches Orangenöl dazugeben. Das wirkt herrlich entspannend und macht gleichzeitig gute Laune. Durch die Sahne wird die Haut ganz weich und zart, so dass du dich nicht mehr eincremen musst.

Wenn du wirklich qualitativ hochwertiges und reines Weihrauchöl bestellen willst, kannst du das hier machen. Wenn du zum Bestellen Fragen hast, dann findest du hier Infos oder mache einen kostenlosen Termin mit mir aus. Dann können wir direkt miteinander sprechen und ich beantworte dir gern deine Fragen.

Hast du noch Tipps für schöne Weihrauchanwendungen? Dann schreibe sie in die Kommentare.

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